Unterwasserrugby spitze feiert den Abschluss des Ligabetriebs mit packenden Duellen und unerwarteten Ergebnissen in Freiburg

Bereits im zweiten Spiel des Tages kämpften die Böblinger gegen München um die Teilnahme am Finalturnier. Zwar waren die Böblinger zu diesem Zeitpunkt noch auf dem qualifizierten 3. Tabellenplatz, aufgrund der geringen Chance gegen den zweiten Gegner des Tages aus Malsch genügend Punkte zu ergattern, war die Devise Trotz allem die Teilnahme durch einen Sieg perfekt zu machen. Die Münchner mindestens Ebenso Motiviert taten in der ersten Hälfte der Spielzeit ihres, dies zu verhindern. Sie erzielten durch ein herausgespieltes Tor und einen verwandelten Strafstoß eine 2:0 Führung. Die Böblinger keineswegs chancenlos kämpften mit einer „Bärenmotivation“ weiterhin gegen diesen Rückstand an. Kurz vor Ende der ersten Hälfte gelang dann durch einen schnellen Vorstoß Gundolf Kopps der wohlverdiente Anschlusstreffer. Weiter angetrieben dadurch gelang es dann wenig später in der zweiten Hälfte Matthias Otten, nach Vorarbeit Uwe Theurers den 2:2 Ausgleich zu erzielen.

Leider konnten die Münchner danach alle Angriffsbemühungen der Böblinger abwehren und so war der Endstand nach zweimal 15 min 2:2.
Durch dieses Unentschieden konnte München zwar auf Punktabstand gehalten werden, dennoch war nun das zweite Spiel der Münchner gegen den Gastgeber und Abstiegskandidaten von elementarer Bedeutung. Die Münchner erzielten als klarer Favorit das 1:0, was die Freiburger jedoch nicht aus der Ruhe bringen ließ, sie glichen in der zweiten Hälfte zum 1:1 aus, dies ließ einen Hauch von Hoffnung in den Gesichtern der miteifernden Böblinger Spieler aufflackern. Leider überstand Freiburg die nachfolgende Druckphase der Münchner nicht ohne Gegentor, der Endstand 2:1.
Die Ausgangslage denkbar schlecht bewies die Böblinger Mannschaft im dritten Spiel gegen Malsch erneut Kampfgeist und erzielte, wieder durch Gundolf Kopp, den 1:0 Führungstreffer. Durch gute Stürmerarbeit konnte dieser Spielstand 13 min gehalten werden, was den mehrmaligen Vizedeutchen Meister dennoch nicht daran hinderte nochmals richtig aufzudrehen und die dann auch verdienten Tore zu erzielen. Nach Beendigung der Spielzeit stand es dann 1:5 für die Mannschaft aus Baden.
Am Ende des Tages stehen Freiburg als Direktabsteiger, die Heilbronner als Relegationsteilnehmer, sowie München, Malsch und Bamberg als Teilnehmer der deutschen Meisterschaft fest. Die Mannschaft aus Böblingen ist trotz knapp verpasster Teilnahme an der deutschen Meisterschaft mit dem vierten Tabellenplatz zufrieden und fiebert schon jetzt der neuen und hoffentlich ebenso spannenden Saison 13/14 entgegen.

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