Spaßmannschaft aus Deutschland kämpft unterwasser in Florenz

Matthias Otten (30.05.2016) – Strahlender Sonnenschein und gute Laune hatten am Vergangenen Wochenende eine Mixed-Mannschaft aus Deutschland auf dem Florenz Cup. Tim und Matze aus Böblingen waren mit von der Partie.

Bereits am Mittwoch Abend reiste der Großteil des Mixed-Teams nach Italien um dort bis zum Turnierbeginn am Samstag die Sonne zu genießen. Zunächst ging es deshalb ans Meer zum campen. Gemeinsam wurde gegrillt, entspannt und die nötige Bräune für das Turnier zugelegt. Am Freitag morgen reiste der Konvoi dann weiter nach Florenz um dort die Stadt zu besichtigen und am Knicklicht-Turnier (Rugby im dunkeln, die Spieler werden lediglich durch Knicklichter gekennzeichnet) teilzunehmen. Samstags standen starke Gegner auf dem Spielplan. Im ersten Spiel musste das Mixed-Team uneigespielt gegen die starke Mannschaft aus der Türkei antreten. Beide Mannschaften hatten große Chancen fanden aber letzendlich den Abschluss nicht. Kurz vor Ende der Spielzeit verkeilte sich ein türkischer Spieler im Korb und wir konnten tum Glück wurde den Strafwurf verwandeln – der erste Sieg konnte gefeiert werden.

Im zweiten Spiel des Tages galt es die Mannschaft aus Griechenland zu schlagen. Diese bestand überwiegend aus Spielern die das erste Mal auf einem Turnier spielten, weshalb wir versuchten uns in diesem Spiel für die stärkeren Gegner einzuspielen. Ein deutlicher Sieg und ein besseres Spielverständnis füreinander war der Erfolg nach 15 Minuten.

Im dritten und letzten Spiel des Tages, dem Halbfinale, mussten wir dann gegen eine skandinavische Mannschaft ran. Die sehr starken Finnen konnten ihre Erfahrung schon beim ersten Anschwimmen zeigen und überlisteten uns mit einem ausgefeilten Anschwimmtrick. Wir ließen uns nicht hängen und kämpften trotz Rückstands mit Herzblut, konnten jedoch nicht zum Ausgleich verwandeln. Auch in diesem Spiel wurde ein Strafwurf kurz vor Ende der Spielzeit für uns gepfiffen, den wir verwandeln konnten. Im anschließenden Strafwurfwerfen konnten wir uns dann ebenso durchsetzen – Finale!

Unseren Final-Einzug feierten wir dann Samstagabend auf der Party mit allen Mannschaften und knüpften neue Kontakte und Freundschaften, vor allem auch mit unseren Finalgegnern aus Dänemark. Im Finale am Sonntag spielten wir dann gegen sehr müde wirkende Dänen, die wohl einige Stunden zu lange gefeiert hatten. Wir konnten uns häufig am Tor durchsetzen und spielten sehr gut zusammen. Die gefährlichen Situationen an unserem Tor, welche die Dänen heraus spielten, lösten wir durch unseren gewonnenen Teamgeist gemeinsam. Nach 15 Minuten Spielzeit waren wir Turniersieger!

Eine junge Mannschaft in dieser Zusammensetzung ist weiterhin geplant um auf andere Turniere zu fahren. Besonders der Austausch der Spieler aus verschiedenen Mannschaften und die geknüpften Freundschaften sind die Vorzüge solcher Mixed-Mannschaften.

 

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